Tanja Brandmayr
Nik, the Sleeper


SF Exploitation / Performative Installation
1. Stock / Durchgehend (ausgenommen Nachstunden von 01:00 – 08:00)

Ein fragmentarischer Wahrnehmungsraum und -körper, der gepulste Textinhalte, diffuse Bilder, Zustände der Selbstvergessenheit, verfremdende Nachglüheffekte und reduzierte Bewegung kombiniert. Ein verbundenes Unbewusstes und beobachtendes Nachglühen von Mind-Mining und Self-Fracking.

Der schlafende Körper als Denkorgan, ein verbundenes Bewusstsein als Netzwerk, ein Schlaf-Land unter dem Wachzustand, der Schlaf der Vielen als Entity: Nik, the Sleeper ist eine performative Installation, eine in Textresten erzählte räumliche Sci-Fi-Exploitation-Story. Nik beschäftigt sich mit Körper, Bewusstsein und Technologie. Sie betreibt historischen Trümmer-Research zum Beispiel zur Elektrizität, und weist als potentiell größeres, verbindendes Unconscious-Netzwerk in eine Techno-Zukunft. Zwischen algorithmischem Untergrund-Bewusstsein und Selbst-Fracking schluckt die Installation aber beinahe alle ihre Inhalte. Es entsteht ein fragmentarischer Wahrnehmungsraum, der gepulsten Textcontent, diffuse Bilder, Kreativitäts- und Selbstvergessenheits-Zustände, Elemente aus der regulären Schlaf-Messung, verfremdende Nachleucht-Effekte sowie Elemente reduzierter Bewegungsökonomie verbindet.

Ein assoziierter Text zu Projekt/Artist ist in der Versorgerin 135 erschienen:
Postglow Cinema - Das grüne Leuchten von Georg Wilbertz.

Tanja Brandmayr (AT) ist Künstlerin und Autorin und arbeitet seit vielen Jahren und in unterschiedlichen Kontexten zwischen Text, Medien, Inszenierung und Kunst. Kunst- und Kontextforschung Quasikunst in Kooperation mit STWST. Außerdem Redakteurin und Autorin für Kunst- und Kulturmagazine. Lebt in Linz/Österreich. https://quasikunst.stwst.at